Abb.: Planungsverband, Regionaler Flächennutzungsplan, Vorentwurf 2007

Presse

Pressemitteilung vom 22. März 2007

Ideologische Streitereien und Kirchturmdenken ablegen

Frankfurt. In einer Arbeitstagung der kommunalpolitischen Mandatsträger aus dem Regierungsbezirk Darmstadt informierten die FDP-Fraktion in der Regionalversammlung Südhessen (RVS) und die FDP-Gruppe in der Verbandskammer im Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main über die Entwürfe zum Regionalplan und Regionalen Flächennutzungsplan sowie über die Einleitung der Offenlage ab Mai 2007.

Die Vorlagen konzentrieren sich auf die Kernaufgaben: die Flächen-, Trassen- und Standortsicherungsvorsorge sowie im Ballungsraum die Rahmensetzung für die verbindliche Bauleitplanung. Die Koordinierung und Stärkung der Zusammenarbeit der beiden Metropolregionen Frankfurt/Rhein-Main und Rhein-Neckar ist eine weitere Zielsetzung.

Wolfgang Knoll, Fraktionsvorsitzender in der RVS, und Dieter Rosentreter, Gruppenvorsitzender in der Verbandskammer, erklärten übereinstimmend die Erhaltung und Stärkung der polyzentrischen Siedlungsstruktur durch Ausbau und Weiterentwicklung der Zentren, die Profilierung des Verdichtungsraumes, die vorrangige Nutzung der bestehenden Wohn- und Gewerbeflächen, den Ausbau des ÖPNV und bedarfsgerechte Ergänzung der Straßennetze und eine nachhaltige Sicherung des Freiraumes für Arten- und Biotopschutz zu Schwerpunkten.

Die Kommunen benötigten auch aufgrund der Bevölkerungsentwicklung mehr Flexibilität zum Flächentausch. Die positive Weiterentwicklung der Region erfordert, überregionale Belange ausreichend zu berücksichtigen und ideologische Streitereien und Kirchturmdenken abzulegen. Mit vernünftigen Steuerungselementen soll Planungssicherheit für den Zielhorizont 2020 geschaffen werden.


Letzte Änderung: 22. 10. 2008; 16.26 Uhr

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FDP-Gruppe im
Planungsverband
Frankfurt/Rhein-Main

 
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